Archiv für Mai 2013

FAZ-Artikel

Hier noch ein Nachtrag zur Presseschau.

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Pressemitteilung: Selbstorganisiertes Stadteilzentrum „Blauer Block“ im Gallus geräumt.

Die Verhandlungen mit dem Eigentümer, einer Versicherungsgesellschaft, sind letztendlich gescheitert, weil dieser es vorzieht, das Haus leer stehen zu lassen, anstatt es dem Projekt zur Verfügung zu stellen.
Bis zuletzt waren rund 70 Besetzer_innen nicht bereit, das Haus zu verlassen. Nachdem sich die Polizei Zugang verschafft hatte, wollten sie Personalien feststellen, was konsequent verweigert wurde. Nach fast zwei Stunden setzten die Besetzer_innen durch, dass sie ohne Personalienfeststellung und alle gemeinsam das Haus verlassen konnten. Zeitgleich ging die Polizei vor dem Haus gewalttätig gegen die sich solidarisierenden Anwohner_innen und Unterstützer_innen vor. Dabei kam es zum Einsatz von Schlagstöcken und zwei Polizeihunden, die trotz Maulkorb mehrere Menschen verletzten. „Ich bin schockiert, dass die Frankfurter Polizei Hunde gegen Demonstranten einsetzt, die sie nicht unter Kontrolle hat. Diese Hunde wurden auf uns gehetzt, haben aber auch Polizisten angesprungen“, sagt Flora Lies, die sich vor dem Haus auf der Mainzer Landstraße befand. Die Frankfurter Polizei war an diesem Abend völlig überfordert und versuchte das durch ein gewalttätiges Vorgehen zu kompensieren.
„Der übermäßige Leerstand in der Stadt existiert weiter und Häuser zu besetzen bleibt notwendig,“ sagt Kevin Prinzig. Das scheint zumindest bei einigen aus der Politik angekommen zu sein. Spontan fanden sich Lokalpolitiker_innen von den Grünen, der Linken und der Piratenpartei ein, die teils bis zuletzt im Haus blieben. Trotzdem hat die Stadt nicht schnell genug reagiert und sich erneut hinter einer polizeilichen „Lösung“ versteckt. „Nach acht Räumungen besetzter Häuser in den letzten eineinhalb Jahren wird es für die Stadt Zeit endlich selbstorganisierte Räume zu respektieren. . Angesichts des Leerstands bleiben Besetzungen weiterhin legitim und möglich,“ sagt Clara Winter, Sprecherin der Initiative communal west.

blauer.blogsport.de

Pressekontakt:
Clara Winter, Kevin Prinzig
communalwest@freenet.de

Räumung des Projektes nach nur vier Stunden. Was tun bei/nach der Räumung.

In einer Räumungssituation solltet ihr natürlich erstmal möglichst nahe zum Haus kommen. Da es uns nicht um eine symbolische Besetzung geht, wollen wir auch eine eventuelle Räumung so schwer wie möglich machen. Das heisst aber natürlich auch das niemand durch unverantwortliche Aktionen gefährdet werden darf. Dabei ist besonders auf diejenigen zu achten, die sich entscheiden währendessen im Haus zu bleiben.
Kommt also ins oder zum Haus, zeigt euch solidarisch, nervt und stört. Lasst euch was einfallen, seit kreativ und wütend.
Wenn es zur Räumung kommt, bleibt möglichst nahe beim Haus, bis die Aktion der Bullen abgeschlossen ist. Lasst die Leute im Haus nicht allein, seit solidarisch und schafft öffentlichkeit.
Was dann passiert müsst ihr selbst entscheiden.

Wir werden nach der Räumung einen Anlaufpunkt bieten, vor allem für die Leute die von den Bullen mitgenommen werden. Dort soll es dann auch möglichst nahe nach der Räumung ein Plenum geben, um unser weiteres vorgehen zu besprechen. Zeit und Ort erfahrt ihr dann über unsere Hompage und Twitter. Der Sammelpunkt ist ein Rückzugsraum. Also macht keine Aktionen von dort aus!

Eine Demo für einen Tag nach der Räumung /am gleichen wenn sie morgens ist, ist von uns angedacht, allerdings wollen wir das gemeinsam auf dem Plenum entscheiden.

Klar ist: Niemand wird mit Repression alleine gelassen, wir unterstützen uns gegenseitig und tragen die Folgen gemeinsam. Dafür müssen sich die betroffenen aber bei den entsprechenden Sttrukturen melden, am besten bei uns oder der Roten Hilfe (http://www.rote-hilfe.de/).
Für alle Leute die im Haus bleiben und sich Räumen lassen, laden wir schonmal zu einen Betroffenenplenum ein, und zwar (INFO FOLGT NOCH), um unserer weiteres vorgehen zu besprechen.

Ganz Frankfurt hasst die Polizei!

Bisherige Presseschau | Stand 24.5. 21 Uhr

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Die Nachbarschaftsflyer in sechs Sprachen

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