Archiv für März 2014

Blauer Montag für Bernd am 24.3.

AG Gallus und communal west laden morgen, 24.3., ab 20 Uhr zum Soli-Barabend für Bernd in die Kriegkstraße 12 ein.
Nach Sanierungen seiner Wohnung wurde diese zum Neubau erklärt und somit massive Mieterhöhungen möglich. Bernd hat sich gegen diese Politik der ABG gewehrt und gegen die Mieterhöhungen geklagt. Leider hat er den Prozess verloren und braucht nun solidarische Unterstützung. Wir stellen uns gegen die renditeorientierte Wohnpolitik der ABG und unterstützen alle Mieter*innen, die sich gegen willkürliche Mieterhöhung oder Zwangsräumungen wehren.

Wohnraum ist keine Ware!

Kommt vorbei! Seid solidarisch!

L__rSt*ll*. Haus in der Georg-Voigt-Straße 10 besetzt

In der Georg-Voigt-Straße 10 wurde heute, 15.3.2014, ein Haus unter dem Label L__rSt*ll* besetzt. Dort „soll ein Platz und somit Gehör für die schüchternen, unfertigen, fantastischen, dreckigen oder widerspenstigen Zwischentöne geschaffen werden.“

kommt alle! We take what we need!

mehr infos gibts hier:

TWITTER: @leerstelle_ffm und #ffm1503

BLOG: leerstelle.blogsport.eu

FACEBOOK: https://www.facebook.com/berta.bricht.3

Einladung zur Gedenkveranstaltung am Golub-Lebedenko-Platz

Die Initiative communal«west möchte alle Interessierten zu einer Gedenkveranstaltung, am Freitag, den 14.3.2014, am Golub-Lebedenko-Platz im Gallus, um 17.00 Uhr einladen. Am 69. Todestag wird der jahrelange Betriebsratsvorsitzende bei Triumph-Adler Lothar Reininger, der die Auseinandersetzungen um die Aufarbeitung der Verbrechen der Adler-Werke und für die Entschädigung der Überlebenden maßgeblich vorangetrieben hat, in einer Rede in die Geschichte des KZ Adlerwerke einführen und die wesentlichen Etappen der Auseinandersetzung beschreiben.

Gedenkveranstaltung für die Ermordeten des KZ Adlerwerke

Mitten in Frankfurt. Mitten im Gallus.

Heute, am 69. Jahrestag der Ermordung von Adam Golub
und Georgij Lebedenko, gedenken wir in einer öffentlichen
Veranstaltung allen im KZ Adlerwerke Ermordeten.
Am 14. März 1945, wenige Tage vor Kriegsende, flohen der
19-jährige Adam Golub und der 21-jährige Georgij
Lebedenko aus dem KZ Adlerwerke. Sie versuchten, sich im
Gallusviertel zu verstecken. Die SS-Wachmannschaften
begannen sofort mit der Suche, an der sich die halbe
Nachbarschaft beteiligte. Beide wurden von der SS auf of-
fener Straße vor den Häusern an der Ecke Lahnstra-
ße/Kriegkstraße erschossen.
Im KZ Adlerwerke mussten bis zu 1‘600 Menschen
Zwangsarbeit verrichten. Viele von ihnen waren
Überlebende des Warschauer Aufstandes. 528 Häftlinge
starben unmittelbar in Frankfurt am Main. Weitere 245
wurden später in anderen KZs ermordet. Die Todesrate im
KZ Adlerwerke übertraf damit die aller hessischen KZ-
Außenlager. Nur 11 Überlebende wurden je entschädigt.
Durch Forderungen der LAGG (Leben und Arbeiten im Gallus
und Griesheim) und der IGV (Initiative gegen das Vergessen)
konnte am 14. März 1998 im Rahmen einer
Gedenkveranstaltung ein bis dahin namenloser Platz im
Gallusviertel in Golub-Lebedenko-Platz umbenannt werden.
Hier befinden wir uns heute.

Weitere Informationen finden sich unter www.kz-adlerwerke.de


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